Zum Inhalt springen

Regeln

Casino ohne deutsche Lizenz: die Rechtslage, und warum dort in Krypto gezahlt wird

Kurz gesagt

Nein. Ein Casino ohne deutsche Lizenz ist in Deutschland nicht legal nutzbar. Nach § 4 Abs. 4 GlüStV 2021 ist Online-Glücksspiel ohne Erlaubnis verboten, § 285 StGB stellt die Beteiligung unter Strafe. Eine Lizenz aus Curaçao oder Anjouan ersetzt keine deutsche Erlaubnis. Dass diese Anbieter Kryptowährungen verlangen, liegt am Zahlungsverkehr, nicht an Technik.

Fakten geprüft am
26. August 2026
Zeichnung: ein Blatt Papier mit einem roten Siegel.

Anbieter, die Deutschland nicht in ihrer Sperrliste führen

Die Reihenfolge kommt aus einer offengelegten Formel. Jeder Bestandteil liest ein Feld aus den eigenen Bedingungen des Anbieters oder aus einem Lizenzregister. Kein Anbieter dieser Liste besitzt eine deutsche Erlaubnis nach dem GlüStV 2021.

AnbieterNoteLizenzGesperrte LänderKryptowährungenZur Website
VaveAnzeigevave.comkeine AngabeZur Website
Cloudbetcloudbet.com8,5Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/328/05992 Länder40Zur Website
Wild Fortunewildfortune.io8,3Anjouan Gaming BoardALSI-202509073-FI247 Länder10Zur Website
Rakebitrakebit.com8,0Anjouan Gaming BoardALSI-202602030-FI213 Länder15Zur Website
Metaspinsmetaspins.com7,9Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1063/043758 Länder8Zur Website

Vave steht als bezahlte Platzierung an erster Stelle. Die Partnerschaft kauft diesen Platz und die Kennzeichnung als Anzeige; sie kauft keine Note, denn Vave bekommt keine. Alle Plätze darunter kommen aus der Formel, und keiner davon ist käuflich. So wird gerechnet.

Wer "Casino ohne deutsche Lizenz" sucht, findet viele Seiten, die Freiheit und Anonymität versprechen. Dieser Text hält sich an das, was in den Gesetzen steht. Er ist keine Empfehlung, dort zu spielen, und keine Warnung, die Sie bevormundet. Er ordnet ein: was erlaubt ist, was strafbar ist und warum die Zahlungsart so oft Krypto heißt.

Das deutsche Recht kennt kein generelles Verbot des Glücksspiels, aber es kennt einen Erlaubnisvorbehalt. Wer ohne die nötige Erlaubnis veranstaltet, handelt nach § 284 StGB strafbar. Wer daran teilnimmt, kann nach § 285 StGB belangt werden. Beide Vorschriften sind Strafrecht, kein Kleingedrucktes in den AGB eines Anbieters.

Die Anbieter, die keine deutsche Erlaubnis haben, sind nicht unsichtbar. Sie stehen in Registern in Curaçao oder Anjouan, werben mit diesen Einträgen und setzen auf Kryptowährungen. Warum sie das tun, lässt sich aus § 9 GlüStV 2021 und der Händlerkategorie der Kartennetzwerke herleiten. Genau darum geht es in den nächsten Abschnitten.

Was das deutsche Recht dazu sagt, ohne Beschönigung

§ 4 Abs. 4 GlüStV 2021 formuliert ein klares Verbot: Das Veranstalten und das Vermitteln öffentlicher Glücksspiele im Internet sind verboten, soweit sie nicht ausdrücklich erlaubt sind. Erlaubt sind nur Angebote, die eine Erlaubnis nach dem GlüStV 2021 besitzen. Eine Lizenz aus Malta, Gibraltar, Curaçao oder Anjouan ist keine Erlaubnis nach diesem Vertrag.

§ 5 GlüStV 2021 verbietet darüber hinaus Werbung für unerlaubtes Glücksspiel. Das betrifft nicht nur den Betreiber, sondern auch jeden, der für ihn wirbt. Viele Vergleichsseiten, die Casinos ohne deutsche Lizenz bewerben, bewegen sich damit in einem Bereich, der aufsichtsrechtlich und strafrechtlich relevant sein kann.

Für den deutschen Leser heißt das: Ein Anbieter ohne Eintrag in der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder ist im Inland kein erlaubtes Angebot. Das gilt unabhängig davon, wie freundlich die Seite aussieht, wie hoch der Bonus ist oder wie schnell die Auszahlung angekündigt wird. Die Rechtslage ist nicht Geschmackssache.

§ 284 und § 285 StGB: wen die Vorschriften jeweils treffen

§ 284 StGB richtet sich an den Veranstalter. Wer ohne behördliche Erlaubnis ein öffentliches Glücksspiel veranstaltet oder hält, handelt strafbar. Dabei geht es nicht um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat. Die Vorschrift trifft den Betreiber, seine Geschäftsführung und in bestimmten Konstellationen auch Vermittler.

§ 285 StGB richtet sich an den Spielenden. Er stellt die Beteiligung an einem unerlaubten öffentlichen Glücksspiel unter Strafe und sieht Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen vor. Strafbar ist nur vorsätzliches Handeln; wer nicht weiß, dass das Angebot unerlaubt ist, handelt nicht vorsätzlich.

Das ändert nichts daran, dass die Vorschrift existiert und den Spielenden und nicht nur den Betreiber adressiert. Diese Seite nennt das sachlich, ohne Empfehlung in die eine oder andere Richtung und ohne Verharmlosung. Wer spielt, trägt ein eigenes rechtliches Risiko. Wer nicht spielt, trägt keines.

Warum diese Anbieter fast alle in Kryptowährung abrechnen

Der Grund ist nicht Technikbegeisterung, sondern Zahlungsverkehr. Kartennetzwerke und europäische Zahlungsdienstleister ordnen Glücksspiel einer eigenen Händlerkategorie zu und verlangen den Nachweis einer Erlaubnis für den Markt, in dem gezahlt wird. Ohne deutsche Erlaubnis bekommt ein Betreiber diesen Nachweis nicht. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 GlüStV 2021 erlaubt der Aufsicht außerdem, am Zahlungsverkehr Beteiligte in die Untersagung einzubeziehen.

Eine Zahlung in Kryptowährung läuft an dieser Stelle vorbei, weil zwischen Wallet und Wallet kein Institut sitzt, das eine Erlaubnis prüfen könnte. Die Transaktion wird von einem dezentralen Netzwerk bestätigt, nicht von einer Bank. Deshalb ist Krypto die naheliegende Zahlungsschiene für Anbieter ohne deutsche Erlaubnis – nicht weil sie moderner sind.

Für den Spielenden ändert das drei Dinge: Eine Einzahlung ist nach der Bestätigung nicht mehr rückholbar, es gibt keine Rückbuchung über die Bank, und der Kurs zwischen Einzahlung und Auszahlung schwankt. Eine Stablecoin nimmt den dritten Punkt heraus, die ersten beiden nicht. Wer in Krypto einzahlt, zahlt ohne Netz und doppelten Boden.

Was eine Lizenz aus Curaçao oder Anjouan tatsächlich ist

Curaçao ist ein Lizenzmarkt, kein Verbraucherschutzversprechen. Die Curaçao Gaming Authority führt ein Zertifikatsregister unter cert.cga.cw. Eine Lizenznummer der Form OGL/JAHR/NNN/NNNN lässt sich dort nachschlagen; das Register nennt den Halter, den Status und die zugelassenen Domains. Ältere Nummern der Form 8048/JAZ stammen aus dem alten Antillephone-System und sind kein Beleg für eine aktuelle Lizenz. Es kursieren zwei Curaçao-Register, die einander widersprechen; verbindlich ist nur die Abfrage über cert.cga.cw.

Anjouan ist kein staatlicher Regulierer im klassischen Sinn. Die Anjouan Offshore Financial Authority, verwaltet von Anjouan Licensing Services Inc., vergibt Nummern der Form ALSI-JAHRZAHL-FI2 oder -FI3. Die Lizenzvermittler veröffentlichen übereinstimmend eine Liste gesperrter Länder, in der Deutschland und Österreich stehen. Diese Liste steht nicht auf der Seite der Behörde selbst.

Schwerer wiegt: Eine Recherche der australischen ABC vom 31. Dezember 2025 berichtet, dass die Zentralbank der Komoren diese Lizenzstellen als fiktive Einrichtungen ohne physische oder rechtliche Existenz auf komorischem Staatsgebiet bezeichnet und dass Bankgesetze von 2013 und 2015 der Behörde die Anerkennung entzogen haben. Für einen deutschen Leser heißt das: Eine Anjouan-Nummer im Fußzeilentext ist ein Eintrag bei einer privaten Stelle, deren Status im eigenen Land bestritten wird. Sie ist kein Verbraucherschutz und keine Beschwerdestelle.

Vier der Marken, die Deutschland nicht in ihrer Sperrliste führen – Bitkingz, PlayAmo, Slotum und Winz.io – nennen dieselbe Lizenznummer ALSI-202508056-FI2. 7Bit Casino und Mirax nennen dieselbe curaçaoische Nummer OGL/2024/1307/0748. Eine geteilte Nummer heißt: hinter mehreren Markennamen steht ein Betreiber, und wer sich bei einem Streit von einer Marke zur nächsten wendet, landet beim selben Gegenüber.

Was der Spielende aufgibt: OASIS, Limitdatei, Beschwerdeweg

Bei einem Anbieter mit deutscher Erlaubnis greifen mehrere Schutzsysteme, die ein Casino ohne deutsche Lizenz nicht hat. OASIS ist die zentrale Sperrdatei, über die eine Selbstsperre anbieterübergreifend durchgesetzt wird. Die Limitdatei der GGL begrenzt die monatlichen Einzahlungen. Die Beschwerdewege sind klar: Bei Problemen ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder zuständig.

Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit beträgt 1.000 € je Kalendermonat nach § 6c Abs. 1 Satz 3 GlüStV 2021. Es zählt die Summe aller Einzahlungen bei allen in Deutschland erlaubten Anbietern zusammen, nicht je Konto. Auf Antrag kann es auf bis zu 10.000 € im Monat angehoben werden, wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachgewiesen wird und keine Anhaltspunkte für Spielsucht oder Spielsuchtgefährdung vorliegen. Ein Limit zwischen 10.001 € und 30.000 € darf ein Anbieter höchstens 1 % der bei ihm aktiven Spielenden einräumen.

All das fällt weg, sobald Sie bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielen. Es gibt keine OASIS-Anbindung, keine zentrale Limitdatei, keine Aufsicht, die bei einer ausbleibenden Auszahlung eingreifen könnte. Der Anbieter kann eigene Regeln aufstellen, aber er ist niemandem in Deutschland verpflichtet, sie durchzusetzen.

Was er dafür bekommt — und warum das weniger ist, als beworben wird

Das Hauptversprechen der Anbieter ohne deutsche Lizenz ist der Zugang zu Spielen, die ein bundesweit erlaubter Anbieter nicht anbieten darf: klassische Tischspiele wie Roulette und Blackjack fallen unter § 22c GlüStV 2021 und sind Ländersache. Bundesweit erlaubnisfähig sind nur virtuelle Automatenspiele nach § 22a und Online-Poker nach § 22b. Ein Anbieter ohne deutsche Erlaubnis kann Live-Roulette und Live-Blackjack anbieten, ohne sich um diese Grenzen zu kümmern.

Dafür zahlt der Spielende einen Preis, der in der Werbung selten genannt wird. Es gibt keine unabhängige Schlichtungsstelle, keine verbindliche Verhaltensbeobachtung nach § 6i GlüStV 2021 und keine Limitdatei. Wer eine Auszahlung nicht erhält, kann nicht zur GGL gehen; ihm bleibt nur der Zivilrechtsweg gegen eine Gesellschaft, die oft in einer Jurisdiktion sitzt, in der die Durchsetzung praktisch schwierig ist.

Hinzu kommt die Krypto-Zahlung selbst: Netzwerkgebühren zahlt der Sendende, nicht der Anbieter. Bei einer kleinen Auszahlung kann die Gebühr einen spürbaren Anteil ausmachen. Wie ein Anbieter sie verrechnet, steht in seinen Zahlungsbedingungen – nicht im Werbetext. Das vermeintliche Freiheitsversprechen ist also vor allem ein Verzicht auf Schutz.

Wie sich eine Lizenzangabe in der Fußzeile prüfen lässt

Der erste Schritt ist immer die Whitelist der GGL. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder veröffentlicht nach § 9 Abs. 8 GlüStV 2021 eine amtliche Liste der Veranstalter und Vermittler, die eine Erlaubnis nach dem GlüStV 2021 besitzen. Die Liste steht auf gluecksspiel-behoerde.de und ist der einzige verbindliche Ort, an dem sich eine deutsche Erlaubnis prüfen lässt. Steht ein Anbieter nicht dort, hat er keine deutsche Erlaubnis – unabhängig davon, was in der Fußzeile steht.

Für eine Curaçao-Lizenz öffnen Sie cert.cga.cw und geben die Lizenznummer ein. Das Register nennt den Halter, den Status und die zugelassenen Domains. Vergleichen Sie diese Angaben mit der Fußzeile des Anbieters. Weichen Halter oder Domain ab oder ist der Status nicht aktiv, ist die Lizenzangabe wertlos. Ältere Nummern der Form 8048/JAZ sind kein Beleg für eine aktuelle Lizenz.

Für eine Anjouan-Nummer gibt es kein vergleichbares öffentliches Register. Die Nummer können Sie nur bei den Lizenzvermittlern gegenprüfen, nicht bei einer unabhängigen Behörde. Achten Sie auf die übereinstimmenden Länderlisten der Vermittler: Steht Deutschland darauf, dürfte der Anbieter nach eigenen Angaben nicht auf den deutschen Markt zielen. Das Register der Curaçao Gaming Authority ist verlässlicher, aber auch es ersetzt keine deutsche Erlaubnis.

Wo die Grenze dieser Seite liegt

Diese Seite ist eine Analyse, keine Spielerfahrung. Es wurde nicht gespielt, nicht eingezahlt, nicht getestet. Die Prüfung besteht aus der Lektüre der Geschäftsbedingungen der Anbieter und der Register, auf die sie sich berufen. Kein Satz auf dieser Seite behauptet, dass ein Angebot ohne deutsche Erlaubnis in Deutschland legal ist. Kein Satz empfiehlt, dort zu spielen. Kein Satz verharmlost das Risiko.

Die Liste unter diesem Text ist keine redaktionelle Rangliste. Die Reihenfolge kommt aus einer offengelegten Formel. Gerechnet wird gegen einen festen Nenner von 10 Punkten, und zwar über sechs Bestandteile: Lizenz und Eintrag im Register des Lizenzgebers (2,5), eine veröffentlichte Länderliste (1,5), Klarheit der Verifizierungsregel in den eigenen Bedingungen (2,0), die Zahl der genannten Kryptowährungen (1,5), die Reichweite gemessen an der Zahl gesperrter Länder (1,5) und die Frage, ob schon bei der Anmeldung verifiziert wird (1,0). Ein siebter Bestandteil – die Zahl der Spieleanbieter – ist in der Gewichtung angelegt, wird aber derzeit nicht vergeben, weil nur eine kleine Minderheit der Marken die Angabe überhaupt veröffentlicht; er zählt weder im Zähler noch im Nenner. Der Nenner ist bewusst fest: ein Bestandteil, den ein Anbieter nicht belegt, kostet Punkte, statt aus der Rechnung zu fallen – sonst würde Unkenntnis belohnt. Wer weniger als drei Bestandteile belegt oder keine prüfbare Lizenzangabe hat, bekommt keine Note statt einer schlechten. Eine im Register widerrufene oder gelöschte Lizenz führt dazu, dass die Marke gar nicht gelistet wird. Der bezahlte Platz von Vave läuft an dieser Formel vorbei und nicht durch sie hindurch. Die vollständige Rechnung steht auf der Seite Bewertungsmethode.

Diese Seite zieht Grenzen klar: Ein nachrechenbarer Mechanismus oder ein Registereintrag ist keine Garantie für Zahlungsfähigkeit, Zahlungswilligkeit oder eine deutsche Erlaubnis. Das sind getrennte Fragen. Wer das versteht, kann die Angaben in den Fußzeilen der Anbieter selbst einordnen.

So prüfen Sie das selbst

  1. 01

    Whitelist der GGL prüfen

    Gehen Sie auf gluecksspiel-behoerde.de und öffnen Sie die Whitelist der erlaubten Anbieter. Geben Sie den Namen des Casinos in das Suchfeld ein. Steht er nicht in der Liste, besitzt er keine deutsche Erlaubnis – unabhängig davon, was in der Fußzeile steht.

  2. 02

    Curaçao-Register abfragen

    Öffnen Sie cert.cga.cw und geben Sie die Lizenznummer aus der Fußzeile ein, zum Beispiel im Format OGL/2024/1307/0748. Vergleichen Sie Halter, Status und Domains. Weicht eine Angabe ab oder ist die Domain nicht gelistet, ist die Lizenzangabe wertlos.

  3. 03

    Anjouan-Sperrliste suchen

    Suchen Sie auf den Seiten der Lizenzvermittler nach der Länderliste für Anjouan-Lizenzen. Prüfen Sie, ob Deutschland dort steht. Steht Deutschland auf der Liste, bestätigt das, dass der Anbieter nach eigenen Angaben nicht auf den deutschen Markt zielen dürfte.

  4. 04

    Einzahlungslimit nachrechnen

    Rufen Sie die GGL-Seiten zum anbieterübergreifenden Limit auf. Lesen Sie § 6c Abs. 1 Satz 3 GlüStV 2021. Addieren Sie Ihre monatlichen Einzahlungen über alle erlaubten Anbieter. Überschreiten sie 1.000 €, greift das Limit – außer Sie haben eine genehmigte Erhöhung.

  5. 05

    Netzwerkgebühr prüfen

    Öffnen Sie die Zahlungsbedingungen des Anbieters. Suchen Sie nach den Begriffen Netzwerkgebühr oder Transaktionsgebühr. Prüfen Sie, ob sie bei Auszahlungen abgezogen wird. Bei einer kleinen Auszahlung kann sie einen spürbaren Anteil ausmachen; das steht nicht in der Werbung.

Häufige Fragen

+Ist ein Casino ohne deutsche Lizenz in Deutschland legal?

Nein. Nach § 4 Abs. 4 GlüStV 2021 ist Online-Glücksspiel ohne deutsche Erlaubnis verboten. Eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta ändert daran nichts. Für den deutschen Markt zählt ausschließlich eine Erlaubnis nach dem GlüStV 2021. Diese Seite spricht keine Empfehlung aus, weder für noch gegen ein Spielen bei solchen Anbietern.

+Was passiert, wenn ich in einem Casino ohne deutsche Lizenz spiele?

Sie setzen sich einem strafrechtlichen Risiko aus. § 285 StGB stellt die Beteiligung an einem unerlaubten öffentlichen Glücksspiel unter Strafe; vorgesehen sind bis zu sechs Monate Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen. Strafbar ist nur vorsätzliches Handeln, aber die Vorschrift existiert und richtet sich ausdrücklich an den Spielenden.

+Warum akzeptieren diese Casinos nur Kryptowährungen?

Weil klassische Zahlungswege für sie weitgehend blockiert sind. Kartennetzwerke verlangen für die Händlerkategorie Glücksspiel eine Erlaubnis für den Markt, in dem gezahlt wird. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 GlüStV 2021 erlaubt der Aufsicht außerdem, Zahlungsdienstleister in eine Untersagung einzubeziehen. Krypto läuft von Wallet zu Wallet, ohne dass ein Institut dazwischen eine Lizenz prüft.

+Ist eine Curaçao-Lizenz in Deutschland gültig?

Nein. Eine Curaçao-Lizenz ist eine Erlaubnis der Curaçao Gaming Authority, keine deutsche Erlaubnis. Für die Frage, ob ein Angebot in Deutschland erlaubt ist, zählt allein eine Erlaubnis nach dem GlüStV 2021. Die Curaçao-Lizenz können Sie im Register unter cert.cga.cw prüfen, aber sie berechtigt nicht zum Angebot an deutsche Spieler.

+Gilt das 1.000-Euro-Limit auch für Casinos ohne deutsche Lizenz?

Nein. Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 € je Kalendermonat nach § 6c Abs. 1 Satz 3 GlüStV 2021 gilt nur für in Deutschland erlaubte Anbieter, die an die zentrale Limitdatei der GGL angeschlossen sind. Ein Anbieter ohne deutsche Erlaubnis nimmt an diesem System nicht teil; es gibt dort kein zentrales Einzahlungslimit und keine OASIS-Sperre.

+Kann ich im Streitfall mein Geld zurückholen, wenn das Casino keine deutsche Lizenz hat?

Das ist deutlich schwerer. Sie haben keine Beschwerde bei der GGL und keinen Anspruch auf ein deutsches Schlichtungsverfahren. Ihnen bleibt nur der Zivilrechtsweg gegen den Betreiber, oft im Ausland. Krypto-Einzahlungen sind nach Bestätigung nicht rückholbar, und es gibt keine Rückbuchung über die Bank. Prüfen Sie vorher, wer tatsächlich hinter der Marke steht.

+Kann ich ein Casino ohne deutsche Lizenz über VPN nutzen?

Nein, das ist keine zulässige Option. Mehrere Anbieter behandeln das Verschleiern des Standorts in ihren Bedingungen als Vertragsverletzung mit Einbehalt des Guthabens. Abgesehen davon ändert ein VPN nichts an der Rechtslage: Das Angebot bleibt in Deutschland unerlaubt, und § 285 StGB bleibt anwendbar, wenn Sie vorsätzlich teilnehmen.

+Sind Gewinne aus einem Krypto-Casino ohne Lizenz steuerfrei?

Gewinne aus Glücksspiel sind in Deutschland grundsätzlich nicht einkommensteuerpflichtig. Der Umgang mit der Kryptowährung selbst ist eine getrennte Frage: Ein Tausch oder Verkauf von Kryptowährungen kann als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG steuerlich relevant sein. Das ist eine Frage für den Steuerberater; diese Website beantwortet sie nicht.

Zum Nachprüfen

Jede Aussage hier lässt sich unabhängig von dieser Website bestätigen — im Gesetzestext, im Register oder in einem veröffentlichten Dokument.

01
§ 4 Abs. 4 GlüStV 2021 verbietet das Veranstalten und Vermitteln öffentlicher Glücksspiele im Internet, soweit sie nicht ausdrücklich erlaubt sind.
02
§ 285 StGB sieht für die Beteiligung an einem unerlaubten öffentlichen Glücksspiel Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen vor.
03
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) führt die Aufsicht über das bundesweite Online-Glücksspiel seit dem 1. Januar 2023 und veröffentlicht die Whitelist unter gluecksspiel-behoerde.de.
04
Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 Satz 3 GlüStV 2021 beträgt 1.000 € je Kalendermonat und gilt über alle in Deutschland erlaubten Anbieter hinweg.
05
Das Curaçao-Register unter cert.cga.cw nennt für eine Lizenznummer der Form OGL/JAHR/NNN/NNNN den Halter, den Status und die zugelassenen Domains; ältere Nummern der Form 8048/JAZ stammen aus dem alten Antillephone-System.

Die vollständige Liste

Die Reihenfolge kommt aus einer offengelegten Formel. Jeder Bestandteil liest ein Feld aus den eigenen Bedingungen des Anbieters oder aus einem Lizenzregister. Kein Anbieter dieser Liste besitzt eine deutsche Erlaubnis nach dem GlüStV 2021.

AnbieterNoteLizenzGesperrte LänderKryptowährungenZur Website
VaveAnzeigevave.comkeine AngabeZur Website
Cloudbetcloudbet.com8,5Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/328/05992 Länder40Zur Website
Wild Fortunewildfortune.io8,3Anjouan Gaming BoardALSI-202509073-FI247 Länder10Zur Website
Rakebitrakebit.com8,0Anjouan Gaming BoardALSI-202602030-FI213 Länder15Zur Website
Metaspinsmetaspins.com7,9Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1063/043758 Länder8Zur Website
Wild.iowild.io7,8Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/210/019845 Länder12Zur Website
Bitcasino.iobitcasino.io7,5Curaçao Gaming AuthorityOGL/2023/111/00691 LänderZur Website
Empire.ioempire.io7,5Anjouan Gaming BoardALSI-132405042-FI312 LänderZur Website
Playbet.ioplaybet.io7,5Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1214/071230 Länder3Zur Website
Bitslerbitsler.com7,0Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/930/03871 LänderZur Website
Stakestake.com7,0Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1451/09181 LänderZur Website
CoinCasinocoincasino.com6,9Anjouan Gaming BoardALSI-142311005-FI236 LänderZur Website
PlayAmoplayamo.com6,8Anjouan Gaming BoardALSI-202508056-FI2217 Länder7Zur Website
JacksClubjacksclub.io6,5Anjouan Gaming BoardALSI-202507028-FI210 LänderZur Website
BitStarzbitstarz.com6,1Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/165/018574 LänderZur Website
Miraxmiraxcasino.com5,7Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1307/0748220 LänderZur Website
Slotumslotum.com5,7Anjouan Gaming BoardALSI-202508056-FI2216 LänderZur Website
Coins.Gamecoins.game5,5Anjouan Gaming BoardALSI-202410033-FI21 LänderZur Website
Winz.iowinz.io5,4Anjouan Gaming BoardALSI-202508056-FI292 Länder2Zur Website
Bitkingzbitkingz.com5,2Anjouan Gaming BoardALSI-202508056-FI2218 LänderZur Website
Primediceprimedice.com4,8Government of Curaçao8048/JAZ4 LänderZur Website
Bitdreamsbitdreams.com4,3Antillephone N.V.8048/JAZ2019-015216 Länder5Zur Website
7Bit Casino7bitcasino.com4,2Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1307/0748216 LänderZur Website

Vave steht als bezahlte Platzierung an erster Stelle. Die Partnerschaft kauft diesen Platz und die Kennzeichnung als Anzeige; sie kauft keine Note, denn Vave bekommt keine. Alle Plätze darunter kommen aus der Formel, und keiner davon ist käuflich. So wird gerechnet.

Weiterlesen