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Regeln

Online Casino ohne Limit: was seit dem 1. Juli 2026 wirklich noch begrenzt ist

Kurz gesagt

Nein, ein Online Casino ganz ohne Limit gibt es auch nach dem 1. Juli 2026 nicht. Bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis sind statt 1 € jetzt bis zu 3 €, nach 90 beanstandungsfreien Tagen bis zu 5 € je Spin möglich; hart bleibt das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 € im Monat. Krypto-Anbieter setzen ihre Grenzen selbst: in Spielinformationen, Zahlungsbedingungen und Prüfklauseln.

Fakten geprüft am
26. August 2026
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Krypto Casinos im Vergleich

Verglichen wird, was jeder Anbieter selbst veröffentlicht: Lizenz und Registereintrag, die Liste der Länder, die er ablehnt, die Regel zur Verifizierung und die Kryptowährungen auf seiner Zahlungsseite. Daraus rechnet eine offengelegte Formel die Reihenfolge. Eine deutsche Erlaubnis hat keiner der gelisteten Anbieter.

AnbieterNoteLizenzGesperrte LänderKryptowährungenZum Partnerangebot
VaveAnzeigevave.comkeine AngabeZur Website
Cloudbetcloudbet.com8,5Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/328/05992 Länder40Zum Partnerangebot
Wild Fortunewildfortune.io8,3Anjouan Gaming BoardALSI-202509073-FI247 Länder10Zum Partnerangebot
Rakebitrakebit.com8,0Anjouan Gaming BoardALSI-202602030-FI213 Länder15Zum Partnerangebot
Metaspinsmetaspins.com7,9Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1063/043758 Länder8Zum Partnerangebot

Vave steht als bezahlte Platzierung an erster Stelle. Die Partnerschaft kauft diesen Platz und die Kennzeichnung als Anzeige; sie kauft keine Note, denn Vave bekommt keine. Alle Plätze darunter kommen aus der Formel, und keiner davon ist käuflich. So wird gerechnet.

Wer „Krypto Casino ohne Limit“ oder „Casino ohne 1 € Limit“ sucht, landet auf Vergleichsseiten, die noch immer mit Titeln wie „Beste Casinos ohne 1 € Limit“ werben. Seit dem 1. Juli 2026 ist dieser Titel veraltet. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat den Höchsteinsatz in zwei Stufen angehoben. Die Grenze, die im deutschen Markt tatsächlich bremst, ist das Einzahlungslimit von 1.000 € im Monat, gezählt über alle erlaubten Anbieter zusammen.

Die andere Hälfte der Antwort betrifft die Krypto-Casinos, die mit „ohne Limit“ werben. An die deutschen Grenzen sind sie nicht gebunden, grenzenlos sind sie deshalb nicht. Ihre Limits stehen nur woanders: im höchsten wählbaren Einsatz eines Spiels, in einer Schwelle, ab der eine Auszahlung zusätzlich geprüft wird, und in Fristen, innerhalb derer Unterlagen vorliegen müssen. Diese Seite legt beide Regelwerke nebeneinander und rechnet dort nach, wo eine Zahl feststeht.

Die Liste unter diesem Text sortiert Anbieter nach einer offengelegten Formel mit festem Nenner von 10 Punkten; wer eine Angabe nicht belegt, verliert Punkte, statt aus der Rechnung zu fallen. Die Übersicht aller Anbieter führt jede Marke einzeln auf. Eine Analyse hier ist die Lektüre von Bedingungen und Registern, nicht das Spielen bei einem Anbieter.

Das 1-Euro-Limit gibt es seit dem 1. Juli 2026 so nicht mehr

Zehn Jahre lang galt ein einfacher Satz: Im lizenzierten deutschen Online-Casino ist bei 1 € pro Spiel Schluss. Er stand in § 22a Abs. 7 Satz 1 GlüStV 2021, und er war das Hauptargument fast jeder Vergleichsseite. Seit dem 1. Juli 2026 stimmt er in dieser Absolutheit nicht mehr. Satz 2 derselben Vorschrift erlaubt der zuständigen Behörde, den Höchsteinsatz an veränderte Verhältnisse anzupassen.

Die GGL hat davon mit einer Entscheidungsrichtlinie zur Anpassung des Höchsteinsatzes Gebrauch gemacht. Damit sind Einsätze von bis zu 3 € je Spin möglich, unter weiteren Bedingungen bis zu 5 €. Für jeden Einsatz oberhalb von 1 € gilt zudem eine Altersgrenze von 21 Jahren.

Eine Seite, die „Casino ohne 1 € Limit“ heute noch als Ausnahme verkauft, arbeitet mit einem veralteten Stand. Die Grenze, die den Alltag im erlaubten Markt stärker bestimmt, liegt ohnehin woanders: beim monatlichen Einzahlungslimit.

Was die GGL genau beschlossen hat, und bis wann es gilt

Die Richtlinie stützt sich auf eben diesen Satz 2. Sie gilt seit dem 1. Juli 2026 und ist bis zum 31. Dezember 2027 befristet. Innerhalb dieser Zeit sieht sie zwei Stufen vor. In Stufe 1 darf der Einsatz bis zu 3 € je Spiel betragen.

Stufe 2 erlaubt bis zu 5 € je Spiel und setzt eine 90-tägige beanstandungsfreie Phase mit fortlaufender Verhaltensbeobachtung voraus. Zeigen sich in dieser Zeit keine Anhaltspunkte für problematisches Spielen, ist der höhere Einsatz möglich. Eine automatische Erhöhung für jeden Anbieter und jedes Konto ist das nicht.

Wer jünger als 21 Jahre ist, bleibt auch nach der Anhebung bei 1 €. Die Befristung bis zum 31. Dezember 2027 ist Teil der Entscheidung; eine Zusage über diesen Tag hinaus enthält sie nicht. Ein Casino ohne Limit im Sinne eines unbegrenzten Einsatzes lässt sich aus der Richtlinie nicht ableiten.

Die Grenze, die geblieben ist: 1.000 € im Monat, anbieterübergreifend

Das Einzahlungslimit von 1.000 € je Kalendermonat steht in § 6c Abs. 1 Satz 3 GlüStV 2021 und gilt unverändert. Es ist die eigentliche harte Grenze im erlaubten deutschen Online-Glücksspiel. Anders als der Höchsteinsatz gilt es weder pro Spiel noch pro Konto, sondern anbieterübergreifend.

Abgeglichen wird über die zentrale Limitdatei der GGL. Die Rechnung dazu: Wer bei zwei erlaubten Anbietern je 700 € einzahlt, kommt auf 1.400 € und liegt 400 € über dem Limit, obwohl kein einzelnes Konto die Schwelle reißt. Genau das unterscheidet das deutsche Limit von einem, das ein Betreiber nur für sein eigenes Haus führt.

Ein Anbieterwechsel oder ein zweites Konto ändert daran nichts, weil die Datei alle erlaubten Anbieter zusammenführt. Bei einem Krypto-Anbieter fehlt diese Datei vollständig: Jedes Konto steht für sich, und ein Einzahlungslimit gibt es dort nur, wenn der Betreiber eines anbietet oder der Spielende es sich selbst setzt.

Wie man das Einzahlungslimit anheben lässt — und die 1-Prozent-Regel darüber

Auf Antrag lässt sich das Limit auf bis zu 10.000 € im Monat anheben. Zwei Voraussetzungen müssen zusammenkommen: der Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und das Fehlen von Anhaltspunkten für Spielsucht oder Spielsuchtgefährdung. Als Nachweis verlangt die GGL überprüfbare Einkommensbelege, ausdrücklich genannt werden Steuerbescheide und Kontoauszüge. Eine Selbstauskunft genügt nicht.

Ein Limit zwischen 10.001 € und 30.000 € im Monat darf ein Anbieter höchstens 1 % der bei ihm aktiven Spielenden einräumen. Die Rechnung ist schlicht: Bei 10.000 aktiven Konten sind das höchstens 100 Personen. Die Quote ist eine Obergrenze, kein Anspruch. Wer alle Nachweise hat, kann trotzdem leer ausgehen, wenn die Plätze vergeben sind.

Die Verhaltensbeobachtung nach § 6i Abs. 1 GlüStV 2021 läuft auf jeder Stufe weiter. Zeigen sich Anhaltspunkte für problematisches Spielverhalten, muss der Anbieter reagieren, gleich welches Limit vorher genehmigt wurde. Ein erhöhtes Limit ist deshalb kein dauerhafter Freibrief, sondern eine Zusage unter Vorbehalt.

Die Grenzen, über die niemand redet: fünf Sekunden, kein Autostart, kein Jackpot

Neben Einsatz und Einzahlung begrenzt § 22a GlüStV 2021 das Spiel selbst. Eine Runde muss im Durchschnitt mindestens fünf Sekunden dauern (Abs. 6). Automatisch startende Folgerunden sind verboten, jede Runde löst der Spielende selbst aus (Abs. 4). Einsätze oder Gewinne dürfen nicht angesammelt werden, um Gewinne für künftige Spiele zu schaffen, das ist das Jackpotverbot (Abs. 8). Und das gleichzeitige Spielen mehrerer virtueller Automatenspiele muss der Anbieter technisch verhindern (Abs. 10).

Die fünf Sekunden sind die Grenze mit der größten Wirkung, auch wenn sie in keiner Werbung vorkommt. Sie deckeln das Tempo: Eine Stunde hat 3.600 Sekunden, also passen im Durchschnitt höchstens 720 Runden hinein. Bei 3 € Einsatz sind das bis zu 2.160 € Umsatz je Stunde, bei 5 € bis zu 3.600 €, und weil nur ein Spiel zur Zeit laufen darf, lässt sich diese Zahl nicht durch ein zweites Fenster verdoppeln.

Bei einem Krypto-Anbieter gelten diese vier Regeln nicht. Ob ein Spiel dort Autoplay, einen Schnelldurchlauf oder einen Jackpot hat, entscheiden Studio und Betreiber, und es steht in den Spielinformationen des jeweiligen Spiels. Das Tempo ist dann keine Frage einer Vorschrift mehr, sondern eine Einstellung; die 720-Runden-Rechnung gilt dort nicht.

5,3 Prozent Steuer auf den Einsatz und was das mit der Auszahlung macht

Die virtuelle Automatensteuer beträgt 5,3 % und ist in § 37 Rennwett- und Lotteriegesetz geregelt. Steuerschuldner ist der Veranstalter, nicht der Spielende. Die Steuer entsteht mit der Leistung des Spieleinsatzes und wird monatlich angemeldet.

Bemessungsgrundlage ist der Spieleinsatz abzüglich der Steuer selbst (§ 36 RennwLottG). Daraus folgt eine kleine Rechnung: Steuer = 0,053 ÷ 1,053 × Einsatz. Bei 1,00 € Einsatz sind das rund 0,0503 €, nicht 0,053 €; bei 5,00 € rund 0,25 €. Der Betrag wird aus dem Einsatz herausgerechnet, nicht auf ihn aufgeschlagen.

Weil die Steuer am Einsatz und nicht am Ertrag ansetzt, wird sie in der Praxis über den Auszahlungsschlüssel des Spiels weitergegeben. Wie genau ein Anbieter das tut, steht in den Spielinformationen des jeweiligen Spiels. Eine allgemeine RTP-Zahl für den deutschen Markt gibt es nicht, und diese Seite nennt keine.

Limits im Krypto-Casino: wo sie stehen und wie sie formuliert sind

Für Anbieter ohne deutsche Lizenz gelten die Grenzen der vorigen Abschnitte nicht; die rechtliche Einordnung dazu steht auf einer eigenen Seite. Limits gibt es dort trotzdem, nur nicht in einem Gesetz. Sie verteilen sich auf drei Dokumente des Betreibers: die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Zahlungsbedingungen und die Spielinformationen des einzelnen Spiels. Wer wissen will, wie „ohne Limit“ gemeint ist, muss alle drei öffnen.

Der Höchsteinsatz je Runde ist dort eine Einstellung des Spiels. Ablesen lässt er sich im Spiel selbst: Einsatz auf den höchsten Wert stellen, Zahl notieren. Eine allgemeine Zahl für den Markt gibt es nicht, und diese Seite nennt keine. Dasselbe gilt für einen Höchstgewinn je Runde oder je Tag. Ob die Bedingungen einen solchen Deckel enthalten, zeigt nur die Suche nach „maximum win“ oder „Höchstgewinn“ im Text.

Ein Einzahlungslimit, das mehrere Anbieter zusammenzählt, gibt es in diesem Teil des Marktes nicht. Ein Konto weiß nichts vom anderen, und die Einzahlung in Kryptowährung läuft ohne Bank, die mitzählen könnte. Wer eine Obergrenze will, setzt sie selbst, sofern der Betreiber im Konto einen Punkt wie „Limits“ oder „Verantwortungsvolles Spielen“ anbietet. Fehlt er, ist der Stand der eigenen Wallet die einzige Grenze, und die kennt kein Monatsende.

Auszahlungslimits pro Tag, Woche und Monat: die Klausel, die zählt

Die Grenze, die bei einem Gewinn tatsächlich greift, sitzt auf der Auszahlungsseite. Wo es sie gibt, wird sie in den Zahlungsbedingungen als Betrag je Tag, je Woche oder je Monat formuliert, manchmal zusätzlich je einzelner Anfrage. Die Rechnung dazu ist schlicht: Gewinn geteilt durch Limit ergibt die Zahl der Zeiträume bis zur vollständigen Auszahlung. Eine konkrete Auszahlungsgrenze nennt diese Seite nur, wenn sie in den Bedingungen des Betreibers steht.

Unabhängig davon gibt es Prüfschwellen. Von den 22 Marken der Liste ist bei genau zweien ein Betrag aus den Bedingungen erfasst: Bitcasino.io in Ziffer 6.6 2.500 € oder den Gegenwert in Kryptowährung, Empire.io in Ziffer 5.4 2.000 USDT. Darüber kann eine Auszahlung zusätzlichen KYC-Prüfungen unterliegen, und beide behalten sich Prüfungen auch darunter vor. Das Versprechen „ohne Verifizierung“ endet damit spätestens an dieser Stelle.

Die dritte Grenze ist Zeit. Playbet.io, Slotum und Bitkingz schreiben in ihre Bedingungen, dass ein Konto gesperrt werden kann, wenn der Spielende innerhalb von zwei Wochen nicht erreichbar ist; bei Slotum und Bitkingz bezogen auf die Zeit nach einer Auszahlungsanfrage. Stake behält sich nach Ziffer 4.8 vor, Auszahlungen einzuschränken, bis die Identität ausreichend festgestellt ist. Das sind keine Betragsgrenzen, aber sie entscheiden darüber, ob eine Auszahlung überhaupt läuft.

Schließlich die Währung. Eine Schwelle in USDT und eine Auszahlung in Bitcoin passen nicht eins zu eins zusammen: Bei einer schwankenden Münze entscheidet der Kurs am Tag der Anfrage, ob die Grenze berührt ist. Eine Stablecoin nimmt diese Unschärfe heraus. Die Netzwerkgebühr zahlt der Sendende; bei kleinen Auszahlungen kann sie einen spürbaren Anteil ausmachen, und wie ein Anbieter sie verrechnet, steht in seinen Zahlungsbedingungen.

So prüfen Sie das selbst

  1. 01

    Whitelist der GGL prüfen

    Öffnen Sie gluecksspiel-behoerde.de und rufen Sie die amtliche Whitelist auf. Suchen Sie den Namen des Anbieters. Steht er dort, gelten Einsatzstufen und Einzahlungslimit dieser Seite. Steht er nicht dort, gelten allein die Limits, die er in seine eigenen Bedingungen schreibt.

  2. 02

    Limiterhöhung beantragen

    Wählen Sie im Konto eines erlaubten Anbieters den Menüpunkt Einzahlungslimit oder Limits. Beantragen Sie die Erhöhung auf bis zu 10.000 € und laden Sie Ihren letzten Steuerbescheid sowie die letzten Kontoauszüge hoch. Ob die Erhöhung bewilligt wurde, zeigt der Wert im Limitfeld.

  3. 03

    Einsatzstufe im Spiel prüfen

    Öffnen Sie ein virtuelles Automatenspiel und stellen Sie den Einsatz auf den höchsten Wert. Sind 3 € wählbar, hat der Anbieter Stufe 1 umgesetzt. Sind nach 90 Tagen Beobachtung auch 5 € wählbar, entspricht das Stufe 2. Liegt das Maximum bei 1 €, fehlt die Freischaltung.

  4. 04

    Spieldauer nachmessen

    Stoppen Sie über zehn Runden die Zeit vom Start bis zum Ende jeder Runde und bilden Sie den Durchschnitt. Liegt er bei einem erlaubten Anbieter unter fünf Sekunden, entspricht das Spiel nicht § 22a Abs. 6 GlüStV 2021. Bei einem Krypto-Anbieter zeigt dieselbe Messung nur, wie schnell dort gespielt wird.

  5. 05

    Steueranteil nachrechnen

    Nehmen Sie den Einsatz, zum Beispiel 1,00 €. Rechnen Sie 0,053 geteilt durch 1,053 mal den Einsatz. Das Ergebnis ist der Steueranteil, bei 1,00 € also rund 0,0503 €. Vergleichen Sie ihn mit den Spielinformationen des Anbieters, sofern die Steuer dort ausgewiesen ist.

  6. 06

    Auszahlungsklausel suchen

    Öffnen Sie die Zahlungsbedingungen des Krypto-Casinos und suchen Sie nach „withdrawal limit“, „daily“, „weekly“ und „monthly“. Notieren Sie Betrag, Zeitraum und Währung. Teilen Sie einen möglichen Gewinn durch das Limit; das Ergebnis ist die Zahl der Zeiträume bis zur vollen Auszahlung.

Häufige Fragen

+Gibt es in Deutschland ein Online Casino ohne Einzahlungslimit?

Mit deutscher Erlaubnis nicht. Das Limit von 1.000 € im Monat zählt nach § 6c Abs. 1 Satz 3 GlüStV 2021 über alle erlaubten Anbieter zusammen und lässt sich nur mit Einkommensnachweisen auf bis zu 10.000 € anheben. Bei Krypto-Anbietern fehlt ein solches übergreifendes Limit; dort begrenzen Einsatzspannen, Prüfschwellen und Auszahlungsklauseln des einzelnen Betreibers.

+Wurde das 1-Euro-Limit 2026 abgeschafft?

Nein, abgeschafft wurde es nicht, aber gelockert. § 22a Abs. 7 Satz 1 GlüStV 2021 nennt weiterhin 1 €, Satz 2 erlaubt der Behörde eine Anpassung. Seit dem 1. Juli 2026 gilt eine Richtlinie der GGL: bis zu 3 € je Spiel, nach 90 beanstandungsfreien Tagen bis zu 5 €. Für Einsätze über 1 € liegt die Altersgrenze bei 21 Jahren.

+Haben Krypto-Casinos ein Auszahlungslimit?

Das entscheidet jeder Betreiber in seinen Zahlungsbedingungen, als Betrag je Tag, Woche oder Monat oder gar nicht. Belegt sind zwei Prüfschwellen: Bitcasino.io nennt 2.500 € in Ziffer 6.6, Empire.io 2.000 USDT in Ziffer 5.4. Darüber kann eine Auszahlung zusätzlich geprüft werden, darunter ebenfalls, wenn der Betreiber es verlangt.

+Welcher Höchsteinsatz gilt bei einem Anbieter mit Curaçao- oder Anjouan-Lizenz?

Kein gesetzlicher, sondern der, den das einzelne Spiel zulässt. Die Stufen von 1 €, 3 € und 5 € binden nur Anbieter mit deutscher Erlaubnis. Bei den übrigen steht die Einsatzspanne in den Spielinformationen; den tatsächlichen Wert zeigt das Spiel, wenn man den Einsatz auf das Maximum stellt. Ob zusätzlich ein Höchstgewinn gilt, zeigt die Suche nach „maximum win“ in den Bedingungen.

+Welche Unterlagen brauche ich für eine Erhöhung des Einzahlungslimits?

Überprüfbare Einkommensbelege; ausdrücklich genannt werden Steuerbescheide und Kontoauszüge. Eine Selbstauskunft genügt nicht. Geprüft werden zwei Dinge zusammen: die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und das Fehlen von Anhaltspunkten für Spielsucht oder Spielsuchtgefährdung. Fehlt eines davon, bleibt es beim bisherigen Limit.

+Was bedeutet die 1-Prozent-Regel bei Limits über 10.000 Euro?

Ein Anbieter darf ein Limit zwischen 10.001 € und 30.000 € im Monat höchstens 1 % seiner aktiven Spielenden einräumen. Bei 10.000 aktiven Konten sind das höchstens 100 Personen. Die Quote ist eine Obergrenze, kein Anspruch, und die Verhaltensbeobachtung läuft auch auf dieser Stufe weiter.

+Warum steht ein Limit manchmal in USDT statt in Euro?

Weil der Betreiber in Kryptowährung bucht. Empire.io nennt seine Prüfschwelle in Ziffer 5.4 mit 2.000 USDT. USDT ist an den US-Dollar gekoppelt; in Euro bewegt sich die Schwelle deshalb mit dem Dollarkurs, nicht mit dem Kurs einer schwankenden Münze. Wer in Bitcoin auszahlt, rechnet den Betrag am Tag der Anfrage um, bevor er ihn mit der Grenze vergleicht.

+Wie hoch ist die Steuer auf virtuelle Automatenspiele?

Die virtuelle Automatensteuer beträgt 5,3 % des Spieleinsatzes, gerechnet auf den Einsatz abzüglich der Steuer selbst. Bei 1,00 € Einsatz sind das rund 0,0503 €. Steuerschuldner ist der Veranstalter, nicht der Spielende. Weitergegeben wird sie in der Praxis über den Auszahlungsschlüssel; eine allgemeine RTP-Zahl für Deutschland gibt es nicht.

Zum Nachprüfen

Jede Aussage hier lässt sich unabhängig von dieser Website bestätigen — im Gesetzestext, im Register oder in einem veröffentlichten Dokument.

01
§ 22a Abs. 7 Satz 2 GlüStV 2021 erlaubt der zuständigen Behörde, den Höchsteinsatz anzupassen; die Entscheidungsrichtlinie der GGL gilt vom 1. Juli 2026 bis zum 31. Dezember 2027.
02
Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 € je Kalendermonat steht in § 6c Abs. 1 Satz 3 GlüStV 2021.
03
Die virtuelle Automatensteuer beträgt 5,3 % nach § 37 RennwLottG; die Bemessungsgrundlage regelt § 36 RennwLottG.
04
Bitcasino.io nennt in Ziffer 6.6 seiner Bedingungen 2.500 € oder den Gegenwert in Kryptowährung als Auszahlungsbetrag, ab dem zusätzliche KYC-Prüfungen möglich sind; Empire.io nennt in Ziffer 5.4 dafür 2.000 USDT.
05
Playbet.io behält sich in den Ziffern 13.4 und 13.8 seiner Bedingungen vor, ein Konto zu sperren, wenn der Spielende innerhalb von zwei Wochen nicht erreichbar ist oder verlangte KYC-Angaben nicht liefert.

Die vollständige Liste

Verglichen wird, was jeder Anbieter selbst veröffentlicht: Lizenz und Registereintrag, die Liste der Länder, die er ablehnt, die Regel zur Verifizierung und die Kryptowährungen auf seiner Zahlungsseite. Daraus rechnet eine offengelegte Formel die Reihenfolge. Eine deutsche Erlaubnis hat keiner der gelisteten Anbieter.

AnbieterNoteLizenzGesperrte LänderKryptowährungenZum Partnerangebot
VaveAnzeigevave.comkeine AngabeZur Website
Cloudbetcloudbet.com8,5Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/328/05992 Länder40Zum Partnerangebot
Wild Fortunewildfortune.io8,3Anjouan Gaming BoardALSI-202509073-FI247 Länder10Zum Partnerangebot
Rakebitrakebit.com8,0Anjouan Gaming BoardALSI-202602030-FI213 Länder15Zum Partnerangebot
Metaspinsmetaspins.com7,9Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1063/043758 Länder8Zum Partnerangebot
Wild.iowild.io7,8Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/210/019845 Länder12Zum Partnerangebot
Bitcasino.iobitcasino.io7,5Curaçao Gaming AuthorityOGL/2023/111/00691 LänderZum Partnerangebot
Empire.ioempire.io7,5Anjouan Gaming BoardALSI-132405042-FI312 LänderZum Partnerangebot
Playbet.ioplaybet.io7,5Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1214/071230 Länder3Zum Partnerangebot
Bitslerbitsler.com7,0Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/930/03871 LänderZum Partnerangebot
Stakestake.com7,0Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1451/09181 LänderZum Partnerangebot
CoinCasinocoincasino.com6,9Anjouan Gaming BoardALSI-142311005-FI236 LänderZum Partnerangebot
PlayAmoplayamo.com6,8Anjouan Gaming BoardALSI-202508056-FI2217 Länder7Zum Partnerangebot
JacksClubjacksclub.io6,5Anjouan Gaming BoardALSI-202507028-FI210 LänderZum Partnerangebot
BitStarzbitstarz.com6,1Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/165/018574 LänderZum Partnerangebot
Miraxmiraxcasino.com5,7Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1307/0748220 LänderZum Partnerangebot
Slotumslotum.com5,7Anjouan Gaming BoardALSI-202508056-FI2216 LänderZum Partnerangebot
Coins.Gamecoins.game5,5Anjouan Gaming BoardALSI-202410033-FI21 LänderZum Partnerangebot
Winz.iowinz.io5,4Anjouan Gaming BoardALSI-202508056-FI292 Länder2Zum Partnerangebot
Bitkingzbitkingz.com5,2Anjouan Gaming BoardALSI-202508056-FI2218 LänderZum Partnerangebot
Bitdreamsbitdreams.com4,3Antillephone N.V.8048/JAZ2019-015216 Länder5Zum Partnerangebot
7Bit Casino7bitcasino.com4,2Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1307/0748216 LänderZum Partnerangebot

Vave steht als bezahlte Platzierung an erster Stelle. Die Partnerschaft kauft diesen Platz und die Kennzeichnung als Anzeige; sie kauft keine Note, denn Vave bekommt keine. Alle Plätze darunter kommen aus der Formel, und keiner davon ist käuflich. So wird gerechnet.

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