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Seriöse Krypto-Casinos: wie sich eine Lizenzangabe überhaupt prüfen lässt

Kurz gesagt

Seriös heißt bei einem Krypto-Casino hier: Die Lizenzangabe lässt sich in einem Register nachschlagen, und der Eintrag passt zu Halter, Status und Domain. Von den 22 Marken der Liste stehen zehn mit dem Status Active im Register von Curaçao und zehn mit dem Status valid im Register von Anjouan. Ein Eintrag ist ein Beleg, keine Zahlungsgarantie, und eine geteilte Nummer heißt: derselbe Betreiber.

Fakten geprüft am
26. August 2026
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Krypto Casinos im Vergleich

Verglichen wird, was jeder Anbieter selbst veröffentlicht: Lizenz und Registereintrag, die Liste der Länder, die er ablehnt, die Regel zur Verifizierung und die Kryptowährungen auf seiner Zahlungsseite. Daraus rechnet eine offengelegte Formel die Reihenfolge. Eine deutsche Erlaubnis hat keiner der gelisteten Anbieter.

AnbieterNoteLizenzGesperrte LänderKryptowährungenZum Partnerangebot
VaveAnzeigevave.comkeine AngabeZur Website
Cloudbetcloudbet.com8,5Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/328/05992 Länder40Zum Partnerangebot
Wild Fortunewildfortune.io8,3Anjouan Gaming BoardALSI-202509073-FI247 Länder10Zum Partnerangebot
Rakebitrakebit.com8,0Anjouan Gaming BoardALSI-202602030-FI213 Länder15Zum Partnerangebot
Metaspinsmetaspins.com7,9Curaçao Gaming AuthorityOGL/2024/1063/043758 Länder8Zum Partnerangebot

Vave steht als bezahlte Platzierung an erster Stelle. Die Partnerschaft kauft diesen Platz und die Kennzeichnung als Anzeige; sie kauft keine Note, denn Vave bekommt keine. Alle Plätze darunter kommen aus der Formel, und keiner davon ist käuflich. So wird gerechnet.

Wer nach seriösen Krypto-Casinos sucht, bekommt meist dieselbe Antwort: eine Liste mit Bonus, einer Lizenznummer und dem Wort seriös. Dieser Text behandelt den Begriff als Prüfauftrag, nicht als Versprechen. Eine Lizenzangabe ist nur dann etwas wert, wenn sie sich in einem Register nachschlagen lässt und der Eintrag zu dem Anbieter passt, der sie zeigt.

Drei Register tragen diese Prüfung. Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder zeigt, wer eine deutsche Erlaubnis hat. Das Zertifikatsregister der Curaçao Gaming Authority unter cert.cga.cw zeigt Halter, Status und Domains einer OGL-Nummer. Das Register auf anjouangaming.com führt die ALSI-Nummern. Wer „Krypto Casino seriös“ in die Suche tippt, bekommt Fußzeilen mit solchen Nummern; die eigentliche Arbeit besteht darin, sie in das richtige Register zu kopieren.

Dieser Text enthält Befunde, die in dieser Form selten ausgesprochen werden: Vier Marken teilen sich eine Anjouan-Lizenznummer. Zwei weitere teilen sich eine Curaçao-Nummer. Die Zentralbank der Komoren hält die Anjouan-Lizenzstellen für fiktive Einrichtungen. Das sind keine Meinungen, sondern Einträge in Registern und eine Recherche der ABC vom 31. Dezember 2025.

Die Liste unter diesem Text ist nicht nach Sympathie sortiert, sondern nach einer offengelegten Formel mit festem Nenner; die Übersicht aller Anbieter führt dieselben Marken einzeln auf. Niemand von dieser Website hat bei einem der Anbieter gespielt oder eingezahlt. Die Analyse beruht auf der Lektüre von Geschäftsbedingungen und Registern. Das ist der Unterschied zwischen einer Prüfung und einem Werbetext.

Seriös heißt hier: überprüfbar, nicht sympathisch

Im deutschen Markt wird das Wort seriös oft mit einem freundlichen Support, einer schnellen Auszahlung oder einem hohen Bonus gleichgesetzt. All das ist subjektiv und kann sich von Woche zu Woche ändern. Diese Seite verwendet den Begriff anders: Ein Anbieter ist dann als seriös zu bezeichnen, wenn seine Lizenzangabe in einem Register nachprüfbar ist und der Eintrag Namen, Status und Domain bestätigt.

Diese Definition reduziert die Auswahl deutlich. Viele Marken fallen nicht wegen eines schlechten Bonus aus der Betrachtung, sondern weil ihre Lizenznummer nicht im Register steht, weil die Domain fehlt oder weil die Bedingungen der Lizenz dem eigenen Geschäftsmodell widersprechen. Die Prüfung beginnt also nicht beim Spielangebot, sondern bei der Frage, ob die Grundlage stimmt.

Eine Einordnung auf dieser Website stützt sich auf öffentliche Register und Geschäftsbedingungen, nicht auf eine Spielsitzung. Es gibt keine Einzahlung und keinen Erfahrungsbericht. Das ist weniger glamourös, aber genau das, was der Begriff seriös verlangt: eine nachvollziehbare Prüfung statt eines Bauchgefühls. Daran sollte sich jede Bewertung messen lassen, die diesen Begriff verwendet.

Die Whitelist der GGL und was sie beantwortet

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale) führt seit dem 1. Januar 2023 die Aufsicht über das bundesweite Online-Glücksspiel. Nach § 9 Abs. 8 GlüStV 2021 veröffentlicht sie eine amtliche Liste der Veranstalter und Vermittler, die eine deutsche Erlaubnis oder Konzession besitzen. Diese Liste steht auf gluecksspiel-behoerde.de.

Die Whitelist ist der einzige verbindliche Ort, an dem sich eine deutsche Erlaubnis nachschlagen lässt. Fehlt ein Name dort, arbeitet der Anbieter ohne deutsche Lizenz, gleich welche Nummer in seiner Fußzeile steht. Für die Prüfung heißt das: Die Whitelist ist der erste Schritt, nicht der letzte. Von den 22 Marken dieser Liste nennen 21 eine Lizenz aus Curaçao oder Anjouan; dort geht die Prüfung weiter.

Die Whitelist beantwortet genau eine Frage: Hat dieser Anbieter eine Erlaubnis nach deutschem Recht? Sie beantwortet nicht, ob er zahlungsfähig ist, ob seine Spiele fair sind oder ob sein Support gut ist. Diese Fragen muss man getrennt prüfen, und keine davon wird durch einen Eintrag gelöst. Die Liste ist ein Registerauszug, kein Gütesiegel.

Eine Curaçao-Nummer im Register nachschlagen

Zehn der 22 Marken dieser Liste nennen eine Nummer der Curaçao Gaming Authority in der Form OGL/JAHR/NNN/NNNN. Diese Nummer lässt sich im Zertifikatsregister der Behörde unter cert.cga.cw nachschlagen. Das Register nennt den Halter der Lizenz, den aktuellen Status und die Domains, die unter der Lizenz betrieben werden dürfen. Für alle zehn steht dort der Status Active.

Es kursieren zwei Curaçao-Register, die einander widersprechen. Verbindlich ist ausschließlich die Abfrage über cert.cga.cw. Ältere Nummern der Form 8048/JAZ stammen aus dem alten Antillephone-System und sind kein Beleg für eine aktuelle Lizenz. Wer eine solche Zahl sieht, sollte im offiziellen Register prüfen, ob der Anbieter dort überhaupt noch geführt wird.

In der Liste dieser Website betrifft das eine Marke: Bitdreams nennt die Nummer 8048/JAZ2019-015. Für sie ist kein Status aus cert.cga.cw erfasst, und diese Seite bezeichnet ihre Lizenz deshalb weder als aktiv noch als gültig. In der Bewertung schlägt sich das nieder: Beim Bestandteil Lizenz erreicht Bitdreams 0,8 von 2,5 Punkten, die zehn Marken mit dem Status Active die vollen 2,5.

Was eine Anjouan-Lizenz ist — und was von ihr bestritten wird

Hinter einer Anjouan-Lizenz steht die Anjouan Offshore Financial Authority, abgekürzt AOFA. Seit Mai 2023 wird sie von der privaten Anjouan Licensing Services Inc. verwaltet. Lizenznummern haben die Form ALSI-JAHRZAHL-FI2 oder -FI3. Zehn Marken dieser Liste nennen eine solche Nummer, und das Register auf anjouangaming.com führt alle zehn mit dem Status valid. Was dieser Status wert ist, hängt an der Stelle, die ihn vergibt.

Die Lizenzvermittler, die Anjouan-Lizenzen verkaufen, veröffentlichen übereinstimmend eine Liste gesperrter Länder. Auf diesen Listen stehen Deutschland und Österreich, ebenso die USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien, die Niederlande, Australien und die Komoren selbst. Auf der Website der Behörde, anjouangaming.com, ist jedoch keine Länderliste veröffentlicht. Diese Website gibt die Liste deshalb als das wieder, was sie ist: eine Angabe der Vermittler, kein zitierbarer Rechtstext.

Schwerer wiegt ein anderer Befund. Eine Recherche der australischen ABC vom 31. Dezember 2025 hält fest, dass die Zentralbank der Komoren diese Lizenzstellen als fiktive Einrichtungen ohne physische oder rechtliche Existenz auf komorischem Staatsgebiet bezeichnet. Bankgesetze von 2013 und 2015 haben der AOFA die Anerkennung als Regulierungsbehörde entzogen. Die Behörde beruft sich auf ein Gesetz von 2005 aus der Zeit der abgespaltenen Regierung Anjouans.

Für einen deutschen Leser heißt das: Eine Anjouan-Nummer ist ein Registereintrag bei einer privaten Stelle, deren Status im eigenen Land bestritten wird. Sie ist kein Verbraucherschutz und keine Beschwerdestelle. Wer sich auf eine solche Lizenz verlässt, verlässt sich auf eine Konstruktion, die von der Zentralbank des Herkunftslandes nicht anerkannt wird, und nicht auf eine staatliche Aufsicht, die man bei Streitigkeiten in Anspruch nehmen könnte.

Vier Marken, eine Lizenznummer

Bei der Prüfung der hier besprochenen Anbieter fällt ein strukturelles Muster auf. Vier Marken, die Deutschland nicht in ihrer eigenen Sperrliste führen, nennen dieselbe Anjouan-Lizenznummer: ALSI-202508056-FI2. Es handelt sich um Bitkingz, PlayAmo, Slotum und Winz.io, und das Register nennt für alle vier denselben Halter, Novatrix SRL. Wer sich bei einem Streit von einer dieser Marken zur nächsten wendet, landet beim selben Gegenüber.

Ein ähnliches Muster zeigt sich bei der Curaçao-Nummer OGL/2024/1307/0748, die von 7Bit Casino und Mirax genannt wird. Auch hier steht hinter zwei Marken dieselbe Lizenz. Das muss kein Betrug sein, aber es macht die Auswahl nicht größer. Es bedeutet, dass man unter verschiedenen Namen denselben Vertragspartner trifft. Die Unterscheidung zwischen den Marken ist dann vor allem Marketing.

Noch auffälliger ist der Widerspruch bei den Anjouan-Marken. Die Vermittler der Lizenz führen Deutschland und Österreich als gesperrte Länder. Die vier genannten Marken tun das in ihren eigenen Bedingungen nicht. Die Lizenz, auf die sie sich berufen, und der Vertrag, den sie anbieten, zeichnen damit zwei verschiedene Landkarten. Das ist ein Widerspruch, den man sehen kann, ohne ein Spiel zu öffnen.

Wenn die eigenen Bedingungen und die Lizenz sich widersprechen

Eine Lizenz ist kein Schmuckelement. Sie legt fest, für welche Domains und für welche Märkte ein Betreiber tätig sein darf. Wenn die Vermittler einer Lizenz ein Land als gesperrt führen, die Geschäftsbedingungen des Casinos es aber nicht ausschließen, dann passen die beiden Dokumente nicht zusammen. Das ist kein Randdetail, sondern die Frage, worauf sich die Lizenzangabe überhaupt bezieht.

Dieser Widerspruch hat praktische Folgen. Eine Lizenzstelle wird sich für Beschwerden aus einem Markt, den ihre eigene Lizenz ausschließt, kaum zuständig fühlen. Der Betreiber kann sich auf die Nummer berufen, der Kunde kann aus ihr wenig ableiten. Die Länderlisten selbst sind zudem schwer zu vergleichen: In den Daten dieser Website reicht die Zahl der ausgeschlossenen Länder von 1 bis 220. Sechs Marken führen 216 bis 220 Länder, fünf weitere nur 1 oder 2.

Die Prüfung ist einfach: Man öffnet den Registereintrag und die Angaben des Lizenzvermittlers zu gesperrten Ländern. Dann öffnet man die Geschäftsbedingungen des Anbieters und sucht nach den Wörtern Deutschland, restricted oder prohibited. Stimmen die Angaben nicht überein, ist die Lizenzangabe keine tragfähige Grundlage. Eine lange Liste ist dabei kein Gütesiegel und eine kurze kein Makel; es zählt, ob sie zur Lizenz passt.

Provably Fair als technisches, nicht als aufsichtsrechtliches Merkmal

Provably Fair ist ein Nachweisverfahren für einzelne Spielrunden. Vor der Runde veröffentlicht der Anbieter den Hash eines geheimen Server-Seeds, meist als SHA-256. Der Spielende setzt oder bekommt einen eigenen Client-Seed. Beide zusammen mit einem hochzählenden Nonce erzeugen über HMAC-SHA256 das Ergebnis. Nach der Runde oder nach dem Wechsel des Seeds gibt der Anbieter den Server-Seed frei. Wer ihn hasht, muss den vorher veröffentlichten Hash erhalten; wer die Berechnung wiederholt, muss dasselbe Ergebnis erhalten.

Bewiesen wird damit nur, dass genau diese Runde nach der vorher festgelegten Regel abgelaufen ist. Es sagt nichts über den Hausvorteil. Ein nachweisbar faires Spiel darf jede Auszahlungstabelle haben, auch eine schlechte. Bewiesen wird die Einhaltung der Regel, nicht die Höhe der Regel. Es sagt auch nichts über die Zahlungsfähigkeit des Anbieters oder über eine Lizenz.

Provably Fair deckt nur die Runden ab, die tatsächlich so laufen. Slots großer Studios laufen bei denselben Anbietern häufig über den herkömmlichen Zufallsgenerator des Studios; das Prüfverfahren gilt dann für die hauseigenen Spiele und nicht für alles im Katalog. Außerdem hilft es nicht gegen die Bedingungen um das Spiel herum: Umsatzbedingungen, Auszahlungsgrenzen, Kontosperren und Verifizierungspflichten stehen in den AGB und werden von keinem Hash berührt.

Eine Prüfreihenfolge, die zehn Minuten dauert

Zuerst öffnen Sie gluecksspiel-behoerde.de und suchen den Anbieter in der Whitelist. Ein fehlender Eintrag ist ebenfalls ein Ergebnis; notieren Sie ihn. Zweitens kopieren Sie die Lizenznummer aus der Fußzeile und geben sie im Register des Lizenzgebers ein, bei Curaçao unter cert.cga.cw, bei Anjouan auf anjouangaming.com. Drittens vergleichen Sie Halter, Status und eingetragene Domain mit dem Anbieter. Active oder valid heißt, dass der Eintrag besteht, nicht mehr.

Viertens öffnen Sie die Geschäftsbedingungen des Anbieters und suchen nach Angaben zu gesperrten Ländern. Fünftens, wenn Provably Fair beworben wird, öffnen Sie das Fairness-Menü, setzen einen eigenen Client-Seed, spielen eine Runde und wechseln anschließend den Seed. Der freigegebene Server-Seed muss den vorher veröffentlichten Hash ergeben. Diese fünf Schritte geben Ihnen in zehn Minuten eine belastbare Grundlage.

Was diese Reihenfolge nicht liefert, ist eine Garantie, dass der Anbieter zahlt. Sie liefert auch keine Empfehlung, dort zu spielen. Sie beantwortet nur die Frage, ob die Lizenzangabe trägt und ob die technische Fairnessbehauptung für eine konkrete Runde nachprüfbar ist. Alles andere bleibt eine Entscheidung, die Sie auf dieser Grundlage selbst treffen. Diese Seite trifft sie nicht für Sie.

So prüfen Sie das selbst

  1. 01

    Whitelist der GGL prüfen

    Öffnen Sie gluecksspiel-behoerde.de und wählen Sie die amtliche Whitelist. Geben Sie den Namen des Anbieters ein, wie er in der Fußzeile steht. Ein Treffer zeigt die erlaubte Domain und den Status an. Ist kein Eintrag vorhanden, geht die Prüfung im Register des ausländischen Lizenzgebers weiter.

  2. 02

    Lizenznummer aus der Fußzeile kopieren

    Suchen Sie in der Fußzeile des Casinos die Zeile mit der Lizenznummer, etwa OGL/2024/1307/0748 oder ALSI-202508056-FI2. Notieren Sie die Nummer exakt, einschließlich aller Ziffern und Bindestriche. Sie ist die Grundlage für die Registerabfrage im nächsten Schritt.

  3. 03

    Registerabfrage bei der CGA

    Gehen Sie auf cert.cga.cw und geben Sie die Curaçao-Nummer in das Suchfeld ein. Prüfen Sie Halter, Status und eingetragene Domains. Stimmt die eigene Domain nicht mit dem Eintrag überein oder wird die Nummer nicht gefunden, ist die Angabe wertlos.

  4. 04

    Sperrliste mit den AGB abgleichen

    Öffnen Sie die Geschäftsbedingungen des Anbieters und suchen Sie nach den Wörtern Deutschland, restricted oder prohibited. Vergleichen Sie das Ergebnis mit der Länderliste, die der Lizenzvermittler für diese Lizenz veröffentlicht. Führt der Vermittler ein Land als gesperrt, der Anbieter aber nicht, liegt ein Widerspruch vor.

  5. 05

    Eine Runde nachrechnen

    Öffnen Sie im Spiel das Menü Fairness oder Provably Fair. Setzen Sie einen eigenen Client-Seed, notieren Sie den Nonce-Zähler und spielen Sie eine Runde. Wechseln Sie anschließend den Seed, um den alten Server-Seed freizugeben. Hashen Sie ihn und vergleichen Sie den Wert mit dem zuvor veröffentlichten Hash.

Häufige Fragen

+Was belegt eine Curaçao-Lizenz bei einem Krypto-Casino?

Sie belegt, dass der Betreiber im Register der Curaçao Gaming Authority unter cert.cga.cw mit Halter, Status und Domains eingetragen ist, sofern die Abfrage einen Treffer ergibt. Zehn Marken dieser Liste stehen dort mit dem Status Active. Nicht belegt sind Zahlungsfähigkeit, Auszahlungspraxis und ein Eintrag auf der Whitelist der GGL; das sind getrennte Fragen.

+Was bringt mir Provably Fair?

Provably Fair erlaubt Ihnen, eine einzelne Runde im Nachhinein daraufhin zu prüfen, ob das Ergebnis genau nach der vorher festgelegten Regel zustande kam. Es sagt nichts über den Hausvorteil, die Zahlungsfähigkeit des Anbieters oder eine Lizenz. Außerdem gilt das Verfahren nur für Spiele, die tatsächlich so ablaufen, häufig nicht für Slots großer Studios.

+Wie erkenne ich eine Anjouan-Lizenz?

Eine Anjouan-Lizenznummer hat die Form ALSI-JAHRZAHL-FI2 oder ALSI-JAHRZAHL-FI3 und wird von der privaten Anjouan Licensing Services Inc. verwaltet. Im Register steht bei den zehn Marken dieser Liste der Status valid. Die Zentralbank der Komoren bestreitet allerdings die Existenz dieser Stelle als Aufsichtsbehörde; ein Verbraucherschutz ist der Eintrag deshalb nicht.

+Kann ich Krypto-Einzahlungen zurückbuchen?

Nein. Nach der Bestätigung im Netzwerk ist eine Krypto-Transaktion nicht mehr rückholbar. Es gibt keine Rückbuchung über eine Bank und keinen Chargeback wie bei einer Kreditkarte. Auch eine Stablecoin ändert daran nichts; sie nimmt nur die Kursschwankung heraus. Wer einzahlt, sollte wissen, dass das Geld die eigene Wallet endgültig verlassen hat.

+Warum listen manche Anbieter Deutschland nicht als gesperrt, obwohl ihre Lizenzvermittler das tun?

Den Grund nennt keiner der Betreiber; feststellen lässt sich nur der Widerspruch. Die Vermittler der Anjouan-Lizenz führen Deutschland und Österreich auf ihren Sperrlisten, Bitkingz, PlayAmo, Slotum und Winz.io führen beide Länder in ihren eigenen Listen nicht. Für die Prüfung ist das ein Warnsignal: Die Lizenzangabe trägt dann nicht so weit, wie die Fußzeile nahelegt.

+Was bedeutet der Status Active oder valid im Registereintrag?

Er bedeutet, dass der Eintrag zum Zeitpunkt der Abfrage besteht. Active ist die Bezeichnung im Curaçao-Register, valid die im Anjouan-Register. Zahlungsfähigkeit, Beschwerdeweg und Auszahlungspraxis stehen nicht darin. Bei zwei Marken der Liste ist gar kein Status erfasst; diese Website bezeichnet deren Lizenz weder als aktiv noch als gültig.

+Warum unterscheiden sich die Sperrlisten der Anbieter so stark?

Weil jeder Betreiber seine Liste selbst schreibt. In den Daten dieser Website reicht die Zahl der ausgeschlossenen Länder von 1 bis 220. Eine lange Liste ist kein Gütesiegel, eine kurze kein Makel. Aussagekräftig wird sie erst im Vergleich mit der Lizenz: Schließt der Lizenzvermittler ein Land aus, der Betreiber aber nicht, passen beide Dokumente nicht zusammen.

+Sind Gewinne aus Krypto-Casinos steuerfrei?

Gewinne aus Glücksspiel sind in Deutschland grundsätzlich nicht einkommensteuerpflichtig. Eine andere Frage ist die Kryptowährung selbst: Ein Tausch oder Verkauf kann als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG steuerlich relevant sein. Das klärt ein Steuerberater; diese Website beantwortet es nicht.

+Ist die Liste unter diesem Text eine Empfehlung?

Nein. Die Liste ist nach einer offengelegten Formel sortiert, nicht nach Vertrauen oder Erfahrung. Die Reihenfolge ergibt sich aus sechs Bestandteilen, die gegen einen festen Nenner von zehn Punkten gerechnet werden. Bei keinem Anbieter wurde gespielt, und keiner wird als der beste oder sicherste genannt. Die vollständige Rechnung steht auf der Seite Bewertungsmethode.

Zum Nachprüfen

Jede Aussage hier lässt sich unabhängig von dieser Website bestätigen — im Gesetzestext, im Register oder in einem veröffentlichten Dokument.

01
Die Whitelist der GGL beruht auf § 9 Abs. 8 GlüStV 2021 und ist unter gluecksspiel-behoerde.de einsehbar.
02
Das Zertifikatsregister der Curaçao Gaming Authority ist unter cert.cga.cw erreichbar und nennt Lizenzhalter, Status und Domains.
03
Die Anjouan-Lizenznummern folgen dem Muster ALSI-JAHRZAHL-FI2 oder ALSI-JAHRZAHL-FI3, zum Beispiel ALSI-202508056-FI2, die Nummer von Bitkingz, PlayAmo, Slotum und Winz.io.
04
Die Zentralbank der Komoren bezeichnet die Anjouan-Lizenzstellen laut einer Recherche der ABC vom 31. Dezember 2025 als fiktive Einrichtungen ohne physische oder rechtliche Existenz auf komorischem Staatsgebiet.
05
Bitdreams nennt die Nummer 8048/JAZ2019-015; Nummern dieser Form stammen aus dem alten Antillephone-System und sind kein Beleg für eine aktuelle Lizenz.

Die vollständige Liste

Verglichen wird, was jeder Anbieter selbst veröffentlicht: Lizenz und Registereintrag, die Liste der Länder, die er ablehnt, die Regel zur Verifizierung und die Kryptowährungen auf seiner Zahlungsseite. Daraus rechnet eine offengelegte Formel die Reihenfolge. Eine deutsche Erlaubnis hat keiner der gelisteten Anbieter.

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